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Grüner Tee

Grüner Tee ist der Vorfahre aller Tees. Die positiven Gesundheitlichen Eigenschaften von Grünem Tee sind seit mehr als 5.000 Jahren bekannt. Grüner Tee, von dem es allein in China viele tausend Sorten gibt, ist dort der ultimative Tee. Die besten Sorten werden ausschließlich im Frühling geerntet und von den feinsten Knospen der Teepflanzen gemacht. Bis heute kommen die besten Grünen Tees aus China. Im Gegensatz zu Schwarzen-, Oolong- oder Puer- Tees werden die Blätter des Grünen Tees nicht fermentiert (oder besser oxidiert).  Was Grüne Tees anders macht als alle anderen Tees ist die Wahl der Blätter, wann und wie diese geerntet werden und wie diese weiterverarbeitet werden. Es gab Zeiten in China wenn der Frühling erst erklärt wurde wenn der erste Tee des Jahres dem Kaiser überreicht wurde. Bis heute hat sich nichts daran geändert, dass die högst ausgezeichneten und besten Tees von den zarten Frühlingsknospen gemacht werden.  Vor nicht allzu langer Zeit war der Preis für Grünen Tee höher als der für Gold und selbst noch heute ist Grüner Tee in China, Japan, und Korea das beste Geschenk um Respekt zu zollen und ein langes Leben zu wünschen.

Die positiven Gesundheitlichen Eigenschaften von Grünem Tee werden von einer Fülle von wissenschaftlichen Untersuchungen und Berichten untermauert. Natürlich ist es keine wirkliche Neuigkeit für die Menschen in China und Japan das Grüner Tee gut für die Gesundheit ist und es heißt natürlich auch nicht zwangsläufig, dass Grüner Tee besser für die Gesundheit ist als andere Tees, sondern nur das der Großteil der Forschung mit Grüner Tee durchgeführt wurde. Die Japaner begannen mit der Forschung vor etwa 30 Jahren weil sie über die hohe Lebenserwartung und die niedrige Krebsrate der Menschen auf Okinawa verwundert waren. Tumorerkrankungen (Krebs) waren für viele Jahre der Fokus dieser Forschung, aber in letzter Zeit gibt es immer mehr Berichte das Grüner Tee auch positiven Einfluss auf eine wachsende Liste von Erkrankungen wie z.B. Herz-, Kreislauferkrankungen und Diabetes hat.

Ein Schwerpunkt der Forschung liegt auf dem Antioxidans Epigallocatechingallat (EGCG) ein Catechin das zur Untergruppe der Polyphenole gehört, welches bis zu 30 % der Trockenmasse von Grünem Tee ausmacht. Der Anteil in Schwarzen Tee ist erheblich geringer, da EGCG durch die Fermantation / Oxidation zu oligomeren Theaflavinen umgesetzt wird. Die Konzentration von EGCG ist in den jungen noch ungeöffneten Knospen am höchsten die auch als ‚bud‘ oder ‚tip‘ bezeichnet werden. Forschungsergebnisse implizieren, dass EGCG sehr wirksam in der Krebsvorbeugung und in der Krebstherapie seien kann.

Die traditionelle chinesische Medizin glaubt, dass je besser die Teequalität ist desto besser die Ingredienzien sind. Wir in unserer westlichen Kultur glauben daran alles in seine Einzelbestandteile zu zerlegen und diese als Medizin zu verwenden. Unabhängig davon welche der beiden Philosophien die bessere ist  sollten wir jedoch am besten Grünen Tee in seiner natürlichen Form genießen, denn es ist davon auszugehen, dass die Kombination der Inhaltsstoffe im Zusammenspiel den maximal positiven Effekt auf unsere Gesundheit haben.

Ernte & Herstellung:
Noch bis in die 1840’iger Jahre glaubten wir Europäer, dass Grüner und Schwarzer Tee von verschiedenen Pflanzen stammt. Jedoch beruht der Unterschied nicht auf der Herkunft sondern ist im Herstellungsprozess zu finden. Die Herstellung beginnt mit dem Pflücken der Blätter. Die jüngsten und zartesten Blätter und Knospen ergeben den besten Tee. Alle hochwertigen Tees, mit der Ausnahme von Sencha und Gunpowder werden mit der hand geerntet. Das Pflücken an sich ist schon eine Kunst und spielt eine erhebliche Rolle beim Preis. Die Pflücker, meist Frauen, beginnen ihr Tagewerk vor Sonnenaufgang an den Osthängen der Teegärten. Der Tee muss gepflückt werden bevor die Sonne die Blätter erreicht, da diese im Sonnenlicht schnell wachsen und somit an Qualität verlieren. Es gibt nur ein Zeitfenster von etwa 4 bis 5 Tagen im Jahr um die besten Tees zu ernten. Für hochwertige Tees müssen 50 bis 150 Tausend Triebspitzen pro Kilogramm Tee geerntet werden.

Nach der Ernte wird den Blättern auf Bambus Tabletts für etwa 3 bis 4 Stunden erlaubt zu welken, da diese noch zu fest für die Weiterverarbeitung sind und noch wenig Duft abgeben. Wenn der Teemeister mit dem Duft der Teeblätter zufrieden ist werden diese Geröstet um die Feuchtigkeit zu entfernen und die Fermentation / Oxidation zu verhindern. Es gibt viele verschiedene Verfahren dies zu erreichen wobei alle auf zwei grundlegende Methoden zurückgehen: Backen oder ‚frying‘ (trockenes erhitzen der Blätter in einem Woog). Es ist dem Teeblatt anzusehen welcher Prozess gewählt wurde, ‚frying‘ ergibt gelblich grüne Teeblätter  wohingegen gebackene Teeblätter wesentlich dunkler sind. Interessanterweise hat der gebrühte Tee nicht die Variationen in der Farbe wie die getrockneten Blätter, er erscheint meist in der Farbe des frischen Blattes.

Beim Kauf von Grünem Tee sollte man darauf achten, dass der Tee aus ganzen nicht gebrochenen Blättern besteht. Zerbrochene Blätter verursachen, dass der Tee im Geschmack bitter ist. Ein guter Grüner Tee sollte eine Symphonie aus belebendem Prickel, weichen Konturen und einer Sanften Süße haben. Jedoch kommt es nicht nur auf den Geschmack an, denn der Duft ist auch ein sehr wichtiger Aspekt bei Tee und hier besonders bei Grünem Tee.

Grüner Tee kann etwa für 18 Monate gelagert werden. Zu einer optimalen Lagerung gehört der Schutz vor Feuchtigkeit, Licht, Sauerstoff und exzessiver Wärme. Gelegentlich wird empfohlen Tee im Eisschrank zu lagern. Dies ist möglich, jedoch muss der Tee dann zunächst auf Raumtemperatur gebracht werden, da er sonst durch die kondensierende Feuchtigkeit ruiniert würde.

Beurteilung der Qualität von Grünem Tee:
Chinesischer Grüner sollte aus ganzen, gleichmäßig leicht vom natürlichen Öl glänzenden Blättern mit guter Farbe bestehen. Die Teeblätter sollten einen angenehmen und ausgeprägten Duft haben. Der aufgebrühte Tee sollte klar sein und eine lebendige Farbe haben. Die Teequalität ist oft nach der Konfiguration der Blätter bei der Ernte festgelegt. Hochwertige Tees bestehen entweder nur aus der Knospe, aus der Knospe und einem Blatt oder aus der Knospe und zwei Blätter. Die Blätter nehmen nach dem Brühen genau die Konfiguration wie navh der Ernte ein. Die Farbe der Teeblätter kann variieren, von hell grün über gelb grün zu dunkel grün – abhängig vom Produktionsprozess.
In den letzten drei Dekaden hat sich das Bild des Grünen Tees in unserer westlichen Gesellschaft erheblich gewandelt, nicht zuletzt durch intensive Forschung zu seinen positiven Effekten auf die Gesundheit. Hieraus resultiert auch die immer größere Nachfrage nach hochwertigen, nicht mit Schadstoffen belasteten Tees.